
Das jährliche Herbsttreffen stand an und die Vorfreude wuchs
Mit einem Kasten Bier und guter Laune im Gepäck machten wir uns gegen Nachmittag auf den Weg nach Landshut, wo uns einige AHs in freudiger Erwartung auf ein schönes Wochenende bereits erwarteten.
Nach und nach trudelten sowohl die Aktivitas als auch die erwartete AH-Schaft ein.
Nach dem Abendessen, bei dem wir mit diversen bayrischen Köstlichkeiten versorgt wurden, sind wir Füchse mit den für uns vielen neuen Gesichtern bereits warm geworden und die Gespräche waren in vollem Gange.
Zur Nachspeise verköstigte uns Gerhard mit der legendären Fischsuppen-Geschichte, welche für heiteres Gelächter sorgte.

Viele Biere und unterhaltsame Gespräche später machte sich unser lieber Bundesbruder Arndt auf den Weg zu den örtlichen Bibelschmeißern welche unweit von unserer Unterkunft ein internationales Biertasting veranstalteten. Seiner Einladung folgten wir geschwind und ehe wir es uns versahen, versackten wir in dieser geselligen Runde und erwachten erst Samstag in der Früh aus unserem Rausch, als die Führung durch die Burg Trausnitz anstand.

Besonders begeisterte uns die freundliche Führerin mit einer Anekdote über einen ehemaligen Landshuter Herzog, der der Überlieferung nach täglich enorme Mengen Wein trank und sich angeblich eine Treppe von der Kapelle in sein Arbeitszimmer bauen ließ, um den Weg möglichst kurz zu halten.

Nach der anschließenden Einkehr in die Gaststätte Zollhaus begaben wir uns im Wiederbesitz unserer Kräfte zur Verdauungswanderung im Naturschutzgebiet „Standortübungsplatz“.
Bei strahlend blauem Himmel war Zeit für gute Gespräche und Bewegung an der frischen Luft.
Der Spaziergang und das anschließende kräftige Abendessen hatten unseren Kater geheilt und uns vollständig wiederbelebt und so waren wir bereit, uns erneut ordentlich die Muttersprache wegzusaufen. (Zitat von einem AH)
Da wir vom Vortag bereits wussten, dass im Hotel gegen 23.30 Uhr Ausschankschluss sein würde, machten sich ein paar verantwortungsbewusste Füxe rechtzeitig auf den Weg zum Getränkemarkt um einen Vorrat an Bier und Wein zu besorgen.
So stand einem weiteren geselligen Abend nichts im Wege.
Dieser hielt noch einige freudige Überraschungen bereit.
So wurde Spähfuchs Scheuring feierlich das Fuchsenband verliehen, was bei ebendiesem für große Freude und Dankbarkeit sorgte.
Kurz darauf fragte der ebenfalls frisch gefuxte Kraft unseren Bruder Arndt, ob dieser sein Leibbursch werden wolle, was jener freilich bejahte.
Die Stimmung war ausgelassen und so dauerte es nicht lang, bis erste Stafetten getrunken und Liegestütz-Wettbewerbe ausgefochten wurden.
Die Stimmung war allerseits ausgelassen, aber jeder Abend findet einmal ein Ende und so traf es sich, dass die feierlustigen Füchse noch nicht genug hatten und bis tief in die Nacht durchs Hotel tigerten und versuchten, die verschlafenen Burschen aus dem Bett zu holen und zum Trinken zu animieren.
Das Ganze ging soweit, dass wir irgendwann versuchten eine Ritterrüstung anzuziehen.

Am darauffolgenden Sonntag stand das letzte Highlight an, eine Stadtführung durch Landshut, welche sich dank dem sympathischen Stadtführer als sehr kurzweilig erwies. Ihm zuzuhören war wie eine Zeitreise. Durch die Kälte, die uns in die Knochen zog, konnten wir uns gut in die Leiden der Menschen im Mittelalter hineinversetzen.
Aufwärmen durften wir uns anschließend im Augustiner am Dom und konnten gestärkt die Heimreise antreten.
Besonderer Dank gilt unserem lieben AHV Oliver für die großartige Organisation.
Schön dass ihr alle da wart, bis bald!
Mit bbr Grüßen
Die Füxe