Weihnachtsfeier 2025

Mit einem prächtigen Tannenbaum im Gepäck und begleitet von drei Litern Glühwein machten sich die Weihnachtsbaumbesorger auf den Weg – die Stimmung war ausgelassen, der Pegel stieg, und ebenso die Vorfreude auf das kommende Wochenende. Am Freitag trafen die ersten Alten Herren ein, unter ihnen Gerhard und weitere vertraute Gesichter. Bei langen Gesprächen und herzlichem Wiedersehen entstand sofort eine warme Atmosphäre, die uns alle auf die kommenden Tage einstimmte.

Zum frühen Nachmittag trudelten die ersten Gäste ein, darunter auch der kleine Paul, der brav und neugierig die neuen Füxe kennenlernte. Nach und nach füllte sich unsere Villa, die festlich geschmückten Tische und der funkelnde Weihnachtsbaum verliehen dem Kneipsaal ein wohliges, gemütliches Flair. Alles war bereitet, um die köstliche Gulaschsuppe unseres „Fünf-Sterne-Kochs“ Joey zu genießen. Mit rund siebzig Personen war das Haus bis auf den letzten Platz gefüllt. Jason, unser Erstchargierter, hielt eine kurze, feierliche Ansprache und lud alle in den Kneipsaal ein.

Ein lautes Klopfen hallte durch die Villa. Die Tür öffnete sich – und wer trat ein? Der Weihnachtsmann höchstpersönlich!
Mit einem Sack voller kleiner Geschenke und einem herzlichen „Ho, ho, ho!“ brachte er die festliche Stimmung auf ihren Höhepunkt. Die Kinder staunten, die Alten Herren schmunzelten, und die Füxe waren sichtlich beeindruckt. Der Weihnachtsmann nahm sich in aller Ruh die Zeit, jedes Kind einzeln
hervorzurufen. In vertrauter, warmherziger Stimme lobte er sie für all das, was sie im
vergangenen Jahr gut gemacht hatten –und wies sie gemeinsam augenzwinkernd
auf die Dinge hin, die noch verbessert werden konnten.

Doch das ein oder andere
Kind war seinem Glück nicht ganz bewusst und schauten aufgeregt zu dem Krampus. Dieser sprach
seine Botschaft, ohne ein Wort zu sagen. Die ein oder andere Ermahnung oder Lob
sorgte so für viel Gelächter im Saal und ließ die festliche Stimmung noch weiter
steigen.

Nachdem die Kinder ihre Geschenke dankbar erhalten hatten, kehrte wieder etwas
Ruhe ein. Jason trat erneut nach vorne und hielt eine kurze, aber sehr gelungene
Rede, in der er den besonderen Einsatz aller Bundesbrüder hervorhob und den
Zusammenhalt unserer Gemeinschaft würdigte. Seine Worte fanden sichtlich
Anklang und bildeten den perfekten Übergang zum gemütlichen Teil des Abends.
Kurz darauf wurde auch schon die berühmte Gulaschsuppe serviert – und von ihr
konnte man wirklich nicht genug bekommen. Unser Sterne-Koch Joey übertraf sich
erneut selbst: kräftig, aromatisch, warm, genau das Richtige für einen winterlichen
Abend auf dem Ghibellinenhaus. Es gab kaum ein Zeitpunkt, an dem gerade
niemand sich Freundens Nachschlag von dem Suppentopf nahm und die
allermeisten ließen es sich nicht nehmen, auch ein drittes oder sogar viertes Mal
nachzufassen. Zum Glück war reichlich da und auch die hungrigsten Mäuler konnten
gefüllt werden.
Dann wurde das weit bekannte Lied „Wenn Weihnachten ist“ angestimmt mit seinen
vielen Strophen, aber auf eine besondere Art. Zunächst nur die Männer, dann nur die
Frauen und wir stellten fest, doch etwas fehlte jeweils bei beiden. Dann wurde es
zusammen angestimmt und es wurde klar, was fehlte. Es waren jeweils die anderen
die fehlten. Zusammen wurde es dann lautstark und halbwegs tonalisch korrekt
gesungen und man sah die Gesichter aufstrahlen.
Nach einer kleinen Verdauungspause kam es dann zum Nachtisch, einer
interessanten Variation von Mousse Au Chocolat mit Spekulatius, quasi ein
Spekumousse Au Chocolat. Dazu wurden heiße Maronen serviert. Wieder kam das
Dessert äußerst gut an, sodass es den meisten ist es wahrscheinlich gar nicht
aufgefallen ist, dass die Streusel vergessen wurden zu servieren. Anschließend hat
Bundesbruder Niclas und sein kleiner Bruder uns ihre Stimme demonstriert und es
war echt gut.
Nachdem der gemeinsame Gesang langsam verklang und die letzten
Suppenschüsseln eingesammelt waren, begann der Abend in ruhigere Bahnen
überzugehen. Viele Gäste blieben noch im Kneipsaal sitzen, besonders die Alten
Herren, die es sich bei Bier und Gesprächen bequem machten. Zwischen ihnen und
den Aktiven entwickelten sich jene vertrauten, zeitlosen Runden, in denen Geschichten aus vergangenen Jahrzehnten auf aktuelle Erlebnisse trafen. Man
merkte deutlich, wie sehr alle diesen Austausch schätzten: mal heiter, mal
nachdenklich, immer herzlich.

Während sich der Saal allmählich lichtete, blieb eine kleine, beständige Gruppe
zurück, die den Abend nicht so schnell enden lassen wollte. Es wurde noch
angestoßen, gelacht und über die gelungene Feier reflektiert. Irgendwann war der
Punkt erreicht, an dem klar wurde, dass der offizielle Teil vorbei war – doch für einige
stand fest: Das kann nicht das Ende sein.
So machte sich ein Teil der Aktivitas schließlich auf den Weg in den Club Helene.
Dort fand der Abend seine ausgelassene Fortsetzung. In der vertrauten Atmosphäre,
zwischen Musik, Tanz und dem Gefühl, einen besonderen Tag hinter sich zu haben,
ließen die letzten Verbliebenen den Abend stilvoll ausklingen.

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